Suchanzeige Chiffre 69-666-42 – Herrin sucht Sklave

Jemand der es für mich wagt..ein Mann der sich traut die Gesetze zu brechen – einen Sklaven

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Das bin ich und das kann ich dir anbieten und das musst du ab können.

Ich bin hart wie Stahl und weich wie ein Grashalm, warm wie eine Löwin, aber auch genauso stolz und unbeugsam.
Eine Zunge die aus dem Herzen spricht, ungefiltert und ehrlich, immer natürlich und sehr kreativ.

Ich biete dir Loyalität und großen Respekt, denn wenn ein starker Mann sich mir schenkt, sich unterwirft dann weiß ich die Besonderheit dessen zu schätzen.
Das ganze Leben ist ein Abenteuer und ich will es genießen. Was gefällt ist erlaubt.
Schmerzen musst du erdulden wie ein Mann, Spuren vergangener Schmerzen mit Stolz tragen und wenn ich etwas fordere erwarte ich den Einsatz, den ein starker Geist zu bieten hat, um die Forderung zu erfüllen. Vor allem aber ist es der freie Wille den ich voraussetze …

Willst du also in meinen Dienst treten, Sklave, so hab Mut, Entschlossenheit und ein starkes Kreuz.


Diese junge Dame sucht für ihre Kette einen Mann. Zeitraum der Zusammenkunft kann von einem Tag bis zur Vollständigkeit verhandelt werden, je nach Sympathie.

Männliche Interessenten welche wert darauf legen unsere Suchende kennen zulernen wenden sich bitte per Schriftverkehr an, Linus Thorndike (Gaiusaurelius Resident). (Es folgt die Postadresse des Rings in Florida).

((da es sich hier um eine reine Rollenspielsuche handelt und die gesamte Vermittlung IC stattfindet, bitten wir auch darum im RP Kontakt aufzunehmen (Anruf, SMS per IM oder NC, oder vorbeikommen) Wir werden dies dann komplett ausspielen 🙂 ))

Der Araber ” i am from the emirates you know?!”

Eve kramte gerade ihren Schlüsselbund hervor als sie die ersten Stufen der Lounge erreichte. Bevor sie die Bar öffnete bemerkte sie einen Herren mit Sonnenbrille , das Haar zurück gekämmt und zu einem Pferdeschwanz locker zusammen gebunden . Später erfuhr Eve das sein Bodyguard am Steg zurück gelassen wurde .

In einem holprigen Deutsch sprach er Eve an :

” ähm good evening Lady… oh sorry.. gutin Abänd Miss….ich möchten zu Mr…. *

Er kramte seine Visitenkarte heraus mit Thorndikes Namen und reichte ihr diese. Sie bat den Herren in die Bar und beide kamen recht schnell ins Gespräch . Seine Stimme zauberte ihr ab und an ein grinsen ins Gesicht da sein Akzent doch sehr amüsant war. Keineswegs das sie als abturnend empfinden  würde – im gegenteil .

Aslan Shaw blickt sich flüchtig um und seine Wahl fiehl  schnell auf die Ledernen Sessel …

“Really nice.. einen schönen Ambi.. wie sagt man? Ambienten? haben Sie?”

Er ließ sich in eines der Sessel nieder und bestellte ein Scotch auf Eis . Es dauerte auch nicht lange bis Thorndike dann auch die Bar betrat. Für Eve war alles noch neu auch wenn sie das ein oder andere Gastgespräch unter den Herrschaften mitbekam ist es doch immer wieder mit Aufrregung verbunden Mitglieder oder Interessenten kennenzulernen . So langsam bekommt sie ein Feingefühl mit den Gästen der Lounge umzugehen ohne sich gleich ins Höschen zu machen…

Aslan ´s Blick schweifte auf seine anmutende  unbezahlbare Armbanduhr als er sich aufgrund des Jetlags nach der Uhrzeit erkundige und sie auch gleich daraufhin einstellte.

*Mr. Thorndike… ick begrüßen sie… mein namen ist Shaw, Alsan Shaw… nice to meet you!”

Er stellte seinen Scotch auf den Tisch und Thorndike schüttelte ihm kräftig seine Hand.

“Mister Shaw, herzlich willkommen, setzen sie sich doch gerne wieder. Freut mich, dass sie hier sind.”

Evelyne ließ beide Herren in Ruhe plaudern , Linus zupfte ihr kurz ans Hosenbändchen und ließ es schnippen, dann küsst er  ihr Ohrläppchen als sie sich auch schon neben ihm zu Boden ließ. Sie mag es in seiner Nähe sein zu dürfen bei solchen nicht gerade unwichtigen Gesprächen. Es zeigt ihr das er sie einfach wirklich gerne bei sich hat.

Beide unterhielten sich über die künftigen Auktionen des Sklavenmarktes und ebenso über das Ausbildungsprogramm des Rings , Hintergrund und Vorteile der Mitgliedschaft.

Lounge 1LInus Lounge

Die Stimmung war ausgelassen heiter und bei jeden noch zunehmenden Scotch schweifte Aslan weiter aus , seine Stimmlage übertönt mit einem witzigen humorvollen Lachen begleitend mit Worten wie :

 “Bitte.. Mr Thorndike.. ick haben sie schon reckt verstanden! Ich wollte nun nicht 10 Kamele tauschen verstehen sie … Ich bin mir das bewusst das ein weit verbreitete Meinung ist wir Araber haben keinen Respekt for our frauen… yes… aber ick bin in den westlichen Welt aufgewachsen… ich bin nicht das sie vielleicht denken von mir… okay…”

Nachdem kurz klar gestellt wurde das es nicht um Menschenhandel geht , sondern das der Ring Kontakte knüpft mit der Auktion und somit auch wieder Wirbt bekam auch das ganze wieder den Glanz von Professionalität und Qualität , Lust und Sinnlichkeit , Erotik und Unterwerfung ebenso die Dominanz .Etwas was The Ring nicht transparent werden lassen möchte .

Mr. Shaw wollte die Unterlagen bezüglich der Mitgliedschaft einsehen er war begeistert von der Lounge und dem Ambiente ebenso vielleicht auch von Eve und Mr. Thorndike.

Es dauerte nicht lange und The Ring wurde noch am selben Abend um ein Mitglied reicher …….

Willkommen Mr. Shaw 🙂

Communitywerbung: BDSM-Rollenspiel-Events Gruppe

Hallo zusammen,

da wir so langsam auf dem neuen Treffpunkt ein wenig zur Ruhe kommen und einige gute RPs hatten, möchte ich gerne einmal auf eine unserer Gruppen aufmerksam machen. Über diese Gruppe haben wir vor für unsere Events, seien es Feiern, Auktionen oder ähnliches Leute zu rekrutieren die Lust haben mal einen Abend oder auch länger eine Rolle einzunehmen. Dies kann möglicherweise sein, dass wir ein paar Herren als Gäste für eine Auktion suchen oder aber auch eine Frau für ein spezielles Event.

Gerne könnt ihr über diese Gruppe auch eure Vorschläge oder Suchen an uns weiterleiten und wir schauen dann wie und ob dies umsetzbar ist.

Die Gruppe hat mittlerweile an die 50 Mitglieder und steigend und ist somit, aus meiner Sicht, eine gute Möglichkeit für jeden Menschen mit gleichem Interesse zu finden.
Dies ist keine OOC BDSM Gruppe, sondern es geht rein um rollenspielorientierte Veranstaltungen.

Gerne können sich auch Inhaber von BDSM-RP orientierten Sims bei uns melden, wir geben euch dann die Möglichkeit Mitteilungen zu Posten, falls ihr selbst einmal Leute für eine Veranstaltung sucht.

Hier einmal die SLURL zur Gruppe, einfach ingame im Openchat posten und anklicken.

The Ring – BDSM-Rollenspiel Events  – secondlife:///app/group/d7639866-df92-0269-4539-894446ea6e9d/about

Linus Thorndike (GaiusAurelius Resident)

Sklaven Vermittlung @ Open Sea

slave auction

Nachdem The Ring wieder anläuft und wir den Hintergrund weiter mit anderen Mitspielern aktiv bespielen, wollten  wir bewusst wieder das Setting aufrischen , indem wir uns Gedanken gemacht haben wie wir dem ganzen wieder neuen Glanz vermitteln.

Durch eine Sklaven Vermittlung diese IC statt finden soll ,erhoffen wir uns Spaß auf beiden Seiten zuhaben. WIR in Position der Vermittlung und IHR  in der Rolle des Anbieters oder Gesuchten.

Die Vermittlung von Sklaven würde so aussehen , dass ihr euch IC an unseren Standort wendet und Kontakt aufnehmt  in Form von einem Brief , Fax , Telefonat oder persönlich .
Wir stellen den Kontakt her indem wir mit Euch zusammen das Spiel beginnen.
Bewerben kann sich jeder , sei es als jemand der eine Sklavin / Sklaven für ein paar Stunden sucht / Woche oder sogar langfristig . Sklaven / Sklavinnen melden sich ebenso bei uns und wir werden nach einem kurzen Info Gespräch Wünsche und Limits festhalten. Die Vermietung findet nicht in Form von L$ statt!

In unserem Blog wird dann ausgestellt. Ihr findet Sklaven sowie Interessenten mit  einer kurzen Beschreibung mit Bild jedoch ohne Avatar Namen auf unseren Seiten. ( Zum Schutz des Bewerbers )

Durch Events oder direktes Anspielen möchten wir gewährleisten , dass es für alle Seiten spannend bleibt.

Ihr seht, wir sind in dem Ganzen offen und möchten Eure Wünsche / Vorstellungen , Fantasien mit einbeziehen. Vorerfahrungen oder dergleichen sind nicht notwendig!

Es kann nach der Vermittlung die Location genutzt werden oder ihr sucht euch einen anderweitigen Ort als Kulisse eures Rollenspiels.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin das wir lediglich das Spiel untereinander fördern möchten , seht es als ein Blind Date …

Zeit der Vermietung  und Limit wird IMMER vorher abgesprochen und bekannt gegeben .

Auch kundig schweige.

Solon (um 640 – 560 v. Chr.), altgriechischer Gesetzgeber, Gesetzeslehrer, größter der Sieben Weisen und Dichter

Date: Fr.  24. Jul 2015 5:21:58 +0200
To: “Jason Wighs” <jwhigs@rings-enterprise.org>
From: “Linus Thorndike” <lthorndike@rings-enterprise.org>
Subject: Deutscher Kontakt hergestellt-ID: <875c8cc5a5f26e2e59f7efb7058c6df0@localhost.localdomain>

Hoher Rat,

ich habe vor kurzer Zeit den Kontakt zu der deutschen Organisation „Gesellschaft des Solon“ hergestellt. Einer der führenden Köpfe, Mr. John McAndrews empfing mich mit großer Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Die Organisation gleicht in vielen Dingen der unsrigen, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Auch in Deutschland wird natürlich viel Wert auf Diskretion gelegt, aus welchem Grund diese Mail über unseren verschlüsselten Server geht. Ich bitte Sie die Informationen an den Rat weiter zu geben.

Die Gesellschaft bei der ich den Kontakt machte verdient einiges Ihrer Gelder mit Zeit. Frauen verschreiben sich als Besitz den Angehörigen der Gesellschaft und bekommen dafür einen gewissen Gegenwert. Sie können sogar mit Gewinn weiterverkauft werden. Diesen Aspekt halte ich für eine gute Idee und möchte den Gedanken gerne dem Rat vortragen. Als Mitglied in die Gesellschaft aufgenommen zu werden erfordert einen kleinen Obulus, der einmalig zu entrichten ist.

Ich habe mit Mr. McAndrews eine mündliche Vereinbarung getroffen bei der es uns möglich ist unseren Mitgliedern gegen Zahlung einer geringeren Aufnahmegebühr auch Mitglied in seiner Vereinigung zu werden. Im Gegenzug bieten wir ihm, seinen Mitgliedern und den Frauen der Gesellschaft das gleiche im Gegenzug an. Ich werde Mr. McAndrews eine Liste der gängigen Standorte zukommen lassen, so dass er diese an seine Mitglieder weitergeben kann.

Der Standort Bremen ist zurzeit wie es scheint gut besetzt und mit attraktiven, wenn auch noch nicht ganz durchstrukturieren jungen Damen gesegnet. Ich gehe davon aus, dass die Gesellschaft ihre Arbeit gut macht und es nicht lange dauern wird, bis man einige der Damen auf Gäste ansetzen kann. Ich möchte an dieser Stelle noch nicht weiter ins Detail gehen, falls Interesse besteht, werde ich bei Gelegenheit berichte über Einzelne mit Fotos senden.

In Zukunft plane ich die Beziehungen zu intensivieren und zu prüfen ob es sinnvoll ist gemeinsame Veranstaltungen zu initiieren.

Weiterhin sind unsere Bemühungen in Texas Fuß zu fassen nicht so einfach verlaufen wie ich es mir vorgestellt habe. Drei Bewohner des Ortes habe ich bereits ins Auge gefasst und werde prüfen ob bei den Damen das Potential besteht das ich vermute und bei einem der Herren dort, dass Interesse unsere Organisation zu unterstützen.

Zu guter letzt schlage ich vor der Organisation „Gesellschaft des Solon“ eine großzügige Spende als Zeichen unseres guten Willen zukommen zu lassen. Ich vermute, dass sie gut genug getarnt ist um Spendenquittungen auszustellen.

So verbleibe ich bis dahin,
hochachtungsvoll,

Magister Linus Thorndike


Link zur Sim die auf jeden Fall für alle Interessierten einen Blick wert ist. Hier sammeln sich gerade einige sehr gute Rollenspieler und ich empfinde die Qualität des Spiels als sehr hoch.

Gesellschaft des Solon in SL

Welcome to the Glades!

Florida, USA.

Nachdem Linus Thorndike die letzten Kisten ausgepackt hat und ein paar Angestellten die letzten Anweisungen für das Einräumen der Getränke gab, öffnete er die Türen des Gebäudes um ein wenig frische Abendluft herein zu lassen.
„Endlich mal wieder was warmes“, dachte er sich. Das war nach dem kalten Winter in Kanada genau das richtige. Auch wenn der Ring entschieden hat ihm nur etwas mehr als eine Kneipe anzuvertrauen, ist er doch froh darüber wieder etwas mehr Vertrauen im Rat zu bekommen.

Ein Ort an dem die Mitglieder und die, die vom Ring erfahren haben zusammenfinden können. Auch wenn ihm der Gedanke, dass der Ring sich wohl mehr öffnet nicht ganz gefällt, muss er zugeben dass es nicht die schlechteste Idee ist um wieder für Mitglieder zu werben. Nachdem Schlamassel auf Sylt gab es genug Schlagzeilen und Dramen die erstmal wieder geglättet werden müssen.

So setzte er sich an die Bar und trank sein erstes Bier, eine Flasche Budweiser aus einer Aluflasche.

http://maps.secondlife.com/secondlife/Vache/204/62/27

Ein Brief an die Cousine …

12.07.2015 ,Chartersville

Hallo Shay ,
Ich weiß du wirst dich nur schemenhaft an mich erinnern das kleine Zottel Vieh mit dem Strohblonden Haar das dir damals immer gerne das Fahrrad versteckte weil ich einfach zu eifersüchtig war und oft hat es dir sicher die Nerven geraubt mit meiner Eifersucht.
Oma Hilde ist im Frühjahr verstorben falls es dich interessiert ich habe ein klein wenig vom Erbe bekommen für mein Studium eine recht nützliche Sache auch wenn ich ehrlich bin und selten bis garnicht da war.
Aber mein Anliegen weshalb ich dir schreibe liebe Shay, ich weiß wir hatten sicher nicht immer das allerbeste Verhältnis und doch erlaube ich es mir Dich zu fragen ob ich eine Weile bei dir unter kommen kann. Ich brauche für meinem Abschluss des Medizin Studiums ein 2 Jähriges Praktikum in Central Hospital. Du weisst ich bin immer knapp bei Kasse die Klamotten sind einfach zu teuer …..Und ich habe es aufgegeben mir ständig teuren Schmuck zu kaufen um irgendwelche Akademiker zu imponieren damit ich endlich mal mein Leben finanziert bekomme…Rund um ich kann behaupten du wirst dich freuen mich  wiederzusehen.

Evelyn

Mit Charme,Dutt und Korbtasche ….

KH

17.00 Uhr, Central Country, Texas

Die Cola Dose prallt in den Mülleimer Ecke Central Blvd. Naevia stand direkt am Ein und Ausgang des Subway als sie das Handy nahm und Dr.Rych anrief. Er ist der Chefarzt des Krankenhauses in Texas.  

„Dr. Thorndike, ja natürlich erinnere ich mich, es freut mich das sie sich melden und bin gerne für ein Vorstellungsgespräch mit ihnen bereit*

Noch am selben Tag und im selben Moment wurde ihr klar das sie Dr. Rych als sehr spontan erleben durfte, denn er wollte sie genau jetzt sehen. Im Legeren Freizeit Look , die Rot gefärbten Haar locker am Oberkopf zusammengesteckt, das Hemd flatterte offen und der schwarze Mini der knapp ihren Hintern bedeckte war vermutlich der Grund warum sie auch so nervös wurde. Ohne Zeit zu schinden suchte sie das örtliche Krankenhaus auf um sich vorzustellen. Die Farben weiß und blau  dominierten die Einrichtung. Der Empfangsschalter wurde von Schwester Lisa besetzt die auch Nae recht schnell ins Büro von Chefarzt Dr.Rych führte. Der Geruch eines Krankenhauses ist schwer präzise zu beschreiben, da er sich aus vielerlei Einflüssen zusammensetzt.Gummi verschiedene Desinfektions-und Reinigungsmittel, Verbandmaterial und Menschliche Gerüche und vieles mehr. Doch es waren genau die Gerüche diese Nae vertraut waren. Die Korbtasche die sie bei sich trug schlug kurz gegen die Türe als sie vor Dr. Rych´s Büro stand und klopfte….. Ein gutaussehender Mann , schwarzes Haar und zu ihrem eigenen Erscheinungsbild heute passend locker gekleidet. Sicher nahm man es in Texas nicht so für Bare Münze. Das Vorstellungsgespräch dauerte nicht lange. Immerhin hatte Naevia eine perfekte lückenlose Bewerbung um diese sie sich im Gunde nicht selbst kümmerte , das tat der Ring für sie bereits. Es ist wichtig für „The Ring“ das auch Naevia immer wieder professionell ihre Arbeit verrichtet egal an welchen Standorten sie versetzt werden. Nun ist sie zurück nach einer längeren Pause , die sie getrennt von ihrem Bruder war. Und so wird aus Chloe Jennford wieder Naevia Thorndike die Organisation „The Ring“ ist somit wieder eröffnet

Der Lolita-Effekt

21:00, Deutschland, Gemeinde Seewald
Er kam an. Als er von dem kleinen Boot stieg, dass ihn auf die Insel brachte fiel ihm als allerstes die klare Luft auf. Klarer als er es aus den Städten kannte, aber nicht so salzig wie die Luft die er auf Sylt erlebte. Einen Moment lang kreisten die Gedanken wieder um die schöne deutsche Insel auf der er vor längerer Zeit noch den Stützpunkt leitete. Vergangenheit. Den Blick in die Zukunft gerichtet ging er die Stufen zu einer Pension hinauf. Sie wirkte luxuriös und modern. Er hatte nicht gebucht also marschierte er geradewegs in die erste große Tür die sich ihm bot und hinter der er die Rezeption vermutete.
In diesem Raum standen zwei junge Frauen bei denen er nicht genau wusste ob sie dort arbeiteten oder Gäste waren. Eine der beiden, welche eine aus seiner Sicht viel zu große Latzhose trug und eher aus sah wie eine Straßenarbeiterin als eine Hotelangestellt, schloss er eigentlich gleich aus. Die zweite der beiden Frauen wirkte schon eher wie eine Hotelfachfrau. Sie stellte sich ihm als Miss Morgan vor, die Managerin der Pension, was ihn dazu brachte die Bauarbeiterin auch erstmal nicht weiter zu beachten, was auch nicht nötig war, da sie den Raum schnell verlies.

Er ging an den Tresen um sich die Hotelmanagerin etwas genauer anzusehen und sie nach einem Zimmer zu fragen. Als er seine Blicke über sie schweifen lies und sondierte fielen ihm ein paar durchaus interessante Merkmale auf. Sie wirkte schüchtern, fast unbeholfen, als wüsste sie nicht genau wohin sie sehen sollte. Er blickte kurz auf seine Hand, eventuell hatte sie den Ring bemerkt und konnte ihn deuten? Ihre Augen waren groß wie Suppenteller, ihre Lippen voll, aber der Mund an sich klein. Dies alles lies ihr Gesicht was wie das eines Teenagers wirken. Im Gegensatz dazu wirkte der Rest ihrer Statur ganz und gar nicht „teenagerhaft“. Ein Grinsen umspielte seinen Mund als seine Augen eine kurze Zeit auf den mehr als markanten Brüsten verweilten. Zusammen mit ihrem doch eher jung wirkendem Gesicht, dem scheuen Auftreten und dem verführerischem Körper fiel ihm nur geradewegs ein Wort ein:“Lolita“.
„Gefährliche Frau“ sagte er in Gedanken zu sich selbst und musste innerlich fast lachen als er sich vorstellte, was diese Blondine wohl mit ihren Lovern für Rollenspiele in den Kissen spielte. Wenn sie es denn tat, wobei er sich da ziemlich sicher war.

Nach einem kurzen Wortwechsel und der Buchung eines Zimmer hörte er hinter sich plötzlich ein lautes Klirren, als wenn er etwas schweres aus Glas zu Boden fiel. Als er sich umdrehte und nachzusehen was dort war trafen ihn zwei Sinneseindrücke gleichzeitig. Die Frau die er gerade begann wahrzunehmen sprach leise seinen Namen aus..und als sich das Bild in seinem Kopf manifestierte wusste er auch warum ihm diese Stimme vertraut war. Es war sie.
Ein warmes Gefühl der Freude und gleichzeitig der Wehmut breitete sich in ihm aus als er die Arme öffnete und mit klopfendem Herzen auf Chloe zuging. Es war genauso wie es die Zeilen die er zu lesen bekam sagten, er würde sie hier wieder in den Armen halten. Sie schloßen sich fest in die Arme und als der erste Überraschungsschock vorrüber war, zeigte Chloe ihm den Platz an dem sie seit längerem lebte.
Die Nacht war lang, atemlos und erfüllt von einer Entladung schon seit einer gefühlten Ewigkeit angestauter Lust. Die Luft um sie herum war fast greifbar in diesen Stunden der Dunkelheit in denen nur das Lagerfeuer von draußen das Zelt ein wenig erhellte. Und jede Sekunde dieser Zeit war angereichert mit der Gewissheit, dass nur sie dazu in der Lage ist ihm das zu geben.

Man sieht die Sonne langsam untergehen, aber erschreckt dennoch wenn es dunkel ist.

Vor ungefähr 3 Wochen…

Dunkelheit. Das Einzige, an dass sich Linus Thorndike in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten erinnern kann ist Dunkelheit. Nicht die Art von Dunkelheit die man sieht und spüren kann wenn man das Licht im Zimmer aus macht um zu schlafen und dessen leichter, sanfter Schatten sich wie die die Umarmung einer Mutter um einen legt, damit man sachte in den Schlaf geleitet wird, sondern eine dieser Arten von Dunkelheit die kalt und nass durch Türritzen fließt wie die kalte, feuchte Luft in einem moderigen Keller.
Dunkelheit und Schmerz. Der Schmerz von Hunger, Durst und Trostlosigkeit. Er weiß nicht wie er hier her kam. An einem Tag im Winter stand er noch in den tiefen Schneewehen Kanadas, daran erinnert er sich auch, weiter zurück.. in einer tiefen Ecke des Gedächtnisses. Aus der Ferne der verlorenen Gedanken bahnt sich ein Geräusch seinen Weg in das Bewusstsein. Das Röhren eines  Elchs. Dann, Dunkelheit. Die nächsten Erinnerungen spielen alle nur in der selben dickflüssig, zähen Dunkelheit eines.. Kellers? Es könnte ein Keller sein, dies hat er sich schon mehrfach gedacht. Doch nie eine Erklärung bekommen wo er sich befand, egal wie oft er seine Fragen stellte. Natürlich hatte er viel Zeit darüber nachzudenken wer, was und vor allem warum man ihn in die Lage brachte und jede seiner Erklärungen, die er sich selbst vor Augen führte riefen immer wieder nur den selben Gedanken in ihm hervor…:“Scheisse!“.

Egal wie man das Blatt drehen oder wenden mag, so elegant doch alles nach außen hin immer aussah, einige Entscheidungen in seinem Leben brachten ihn genau an diesen Punkt an dem er nun war. Irgendwo in einem dunklen Raum, wo immer dies sein mochte, in der Hand von Männern die man wohl, wenn man sie näher kannte als gefährlich einstufen konnte. Als er darüber nachdachte brachte ihn das Wort „gefährlich“ kurz zum schmunzeln. Wilde Tiere sind gefährlich, Eisflächen die dünn sind, sind gefährlich, zu schnelles Fahren mit dem Auto ist gefährlich, diese Leute aber sprengen den Rahmen der Definition „gefährlich“ weit. Ich mache dir ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst. Bilder eines alten Gangsterfilms gingen durch seinen Kopf als er darüber nachdachte wie diese Leute damals auf ihn zu kamen. Und sie hatten Recht, er konnte nicht ablehnen. Niemand hätte dieses Angebot abgelehnt. Geld, Frauen, Macht. Was konnte man sich mehr wünschen? Und er bekam alles davon. Ohne darüber nachzudenken was wohl der Preis des Versagens sein könnte.
Beim ersten Mal klopfte man ihm nur auf die Finger und versetzte ihn an „den Arsch der Welt“, beim zweiten Mal an den „kalten Arsch der Welt“, das Dritte Mal sah er nicht kommen. Bilder schossen durch seinen Kopf wie Spiegelreflexe auf einer Glasscheibe. Kurze Moment, zerrissene Erinnerungen in Dunkelheit. Er schloss die Augen, so lange bis der Schmerz im Kopf abebbte und er wieder klar denken konnte. Und in dem Moment wo sich ein kleiner Lichtblitz durch die Dunkelheit bohrte, wie ein Seil das immer länger und breiter vor seinen Augen wurde, wusste er, dass es so weit ist. Was immer das hier war, es ist vorbei. Entweder hat er seine Zeit abgesessen, oder bereits vor langer Zeit die letzte Muschi seines Lebens geleckt.  Und als ihm gerade, ironischerweise solche Gedanken durch den Kopf schoßen, sprach eine helle, leise und fast sanft klingende Frauenstimme aus der Dunkelheit. Ihre Stimme schien aus Richtung des Lichtes zu kommen. „Magister Thorndike?  Die Herren sagen, ich darf sie holen und hinaus geleiten. Sie können dann gehen, wenn es ihnen recht ist. Diesen Brief soll ich ihnen geben.“